Kommutierungseinbrüche entstehen bei dem Betrieb von netzgeführten Stromrichtern (z.B. B6-Brückengleichrichtern). Abbildung 1 zeigt einen solchen Stromrichter mit Thyristoren und Kommutierungsdrossel.
Die Ventile werden periodisch gezündet, dabei wird bereits der Thyristor im neuen Zyklus gezündet während der vorherige Thyristor noch leitet. Dabei wird ein Zweig kurzzeitig kurzgeschlossen. Die Folge ist ein hoher Strom und auf der Netzseite zu kurzzeitigen Spannungsdip. Diese Spannungsdip nennt man Kommutierungseinbrüche. Die Tiefe dieser können reduziert werden, indem die Netzreaktanz erhöht wird

Abb. 1: Netzgefürhter Stromrichter mit Kommutierungsdrossel
Abbildung 2 zeigt den gemessenen Spannungs- und Stromverlauf eines Stromrichter mit Kommutierungseinbrüchen.

Abb. 2: Spannungs- und Stromverlauf eines Stromrichter mit Kommutierungseinbrüche