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Die elektrische Energieversorgung ist für unser modernes Leben unverzichtbar. Dieser Sektor gehört darum auch zu den Kritische Infrastrukturen (KRITIS), von der eine gehobenere Resilienz gefordert wird.
Es gibt einige Gefahren für die elektrische Energieversorgung, für welche die Branche gewappnet sein muss. Grob kann dies in vier Bereiche unterteilt werden: Menschliche, nicht-physische Einflüsse (z.B. menschliches Versagen aber auch Cyberangriffe), technisches Versagen (z.B. Stabilitätsprobleme, Störungen, Ausfälle), bilanzielles Problem (z.B. Strommangellage) und physische Ereignisse und Angriffe (z.B. Extremwetterereignisse, Sabotage, Unfälle).
In der deutschen Energiewirtschaft, Politik und Medienlandschaft spielten physische Ereignisse in der Vergangenheit eine eher untergeordnete Rolle. Während für Cyberangriffe Regularien geschaffen, Forschung betrieben und Gelder bereitgestellt wurden, war der physische Schutz der elektrischen Energieversorgung in Deutschland und Europa auf einem historischen Stand der Technik und nicht im Fokus der Diskussion.

In dieser Rubrik wird das Themenfeld der physische Ereignissen gegen die Starkstrominfrastruktur (Unfälle, physische Angriffe und Naturkatastrophen) behandelt. Unter anderem werden folgende Punkte analysiert:
- Vorherige Ereignisse
- Eintrittswahrscheinlichkeit (Risiko) und Ausmaß zukünftiger Ereignisse
- Potentielle Schutzmaßnahmen (Safeguarding)
Definition
Der FNN definiert die „Resilienz von Stromnetzen“ in seinem Hinweis „Aufbau und Betrieb resilienter Stromnetzinfrastrukturen“ als:
„Fähigkeit von Stromnetzen, ihre grundlegende Funktionalität bei Gefährdungen zu bewahren, aufrechtzuerhalten bzw. schnell wiederherzustellen sowie anpassungsfähig zu sein.“

